Kompetenzorientierung

Um nachhaltige Entwicklungsprozesse anzustoßen und umzusetzen, bedarf es entsprechender Schlüsselkompetenzen. Sie können in unterschiedlichen Lernkontexten des formalen Lernens, des non-formalen Lernens und des informellen Lernens erworben werden.

Die Schlüsselkompetenzen sind übergreifend, multifunktional und kontextunabhängig und beziehen sich auf einen breiten Anwendungsbereich für unterschiedliche Situationen und Anforderungen.

Mit den BNE-Schlüsselkompetenzen sind nicht nur zentrale Kompetenzen benannt, die für die Gestaltung des Transformationsprozesses unabdingbar sind, sie geben auch eine orientierende Hilfestellung für die Auseinanderset­zung mit den Nachhaltigkeitszielen und deren inneren Zusammenhängen.

BNE-Schlüsselkompetenzen für Nachhaltigkeit der UNESCO 2017

  • Kompetenz zum systemischen Denken (vernetzten Denken)
  • Antizipatorische Kompetenz (Kompetenz zur Beurteilung von Zukunftsentwicklungen)
  • Normative Kompetenz (Kompetenz ethisch begründet zu handeln)
  • Strategische Kompetenz
  • Kompetenz zur Kooperation
  • Kompetenz zum kritischen Denken
  • Kompetenz zur Selbstreflexion
  • Kompetenz zur integrierten Problemlösung

BNE braucht Lehrkompetenzen

Um BNE im Unterricht zu vermitteln und umsetzen, brauchen Lehrende an erster Stelle „BNE-Kompetenzen“, d.h. bei Teilnehmenden die Entwicklung von Kompetenzen, die sie befähigen, eine nachhaltige Entwicklung mitzugestalten, zu fördern, zweitens die Kompetenz, die dafür nötigen Lehr-Lern-Umgebungen sicherzustellen, und an dritter Stelle selbst diejenigen „Kompetenzen für Nachhaltige Entwicklung“, die sie vermitteln möchten.